Breitbandausbau und Digitalisierung im Landkreis weiter vorantreiben

©Sandro Di Carlo Darsa/AltoPress/Maxppp ; Father and young son looking at laptop computer together Bild: Colourbox/ ©Sandro Di Carlo Darsa/AltoPress/

Das Internet und dessen Möglichkeiten sind Chancen, die Menschen auch in Krisenzeiten näher
zusammenzubringen. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass Deutschland und auch der
Landkreis Osnabrück größere Anstrengungen beim Breitbandausbau unternehmen müssen. Im
Landkreis Osnabrück wurde zwar in den vergangenen Jahren vor allem im Außenbereich der Ausbau
des Glasfasernetzes durch die TELKOS vorangetrieben, jedoch hinken wir nach wie vor hinter vielen
anderen europäischen Ländern hinterher. Der Ausbau des Netzes und die Versorgung der
Bürger*innen aber auch der Betriebe im Landkreis Osnabrück mit einer guten Internetverbindung
muss noch schneller als bisher werden.
Ebenso wollen wir die Schulen des Landkreises Osnabrück in Sachen Digitalisierung endlich ins
einundzwanzigste Jahrhundert führen. Es muss Schluss sein mit der Kreidezeit im Klassenzimmer. Die
Schulen müssen näher dran sein an den aktuellen digitalen Entwicklungen. Tablet- und
Computerklassen müssen endlich zur Regel werden. Die Arbeit der Schüler*innen aber auch der
Lehrer*innen mit Computer und Tablet muss vorangetrieben und entsprechend ausgestaltet werden.
Im Rahmen der Digitalisierungsprozesse in Schule, setzen wir uns dafür ein, dass die Sachausstattung
von Schüler*innen und Lehrkräften vorangetrieben wird. Es muss gewährleistet sein, dass allen
Schüler*innen, unabhängig vom finanziellen und sozialen Status, der Zugang zur Arbeit mit digitalen
Endgeräten ermöglicht wird. Whiteboards und digitale Lerninfrastruktur gehören für uns als SPD in
jedes Klassenzimmer.
Bei aller technischen Entwicklung bleibt es für die SPD aber klar, dass Bildung nicht nur aus
Digitalisierung und Wissensvermittlung besteht. Kern einer guten und erfolgreichen Bildung bleibt
immer die engagierte Arbeit und Bindung von den Pädagog*innen zu den Schüler*innen, die allein
durch Digitalisierung nicht zu ersetzen ist.
Die Coronapandemie hat uns gezeigt, dass die netzpolitische Kompetenz in Politik und Verwaltung als
Grundlage für aktuelle und künftige Digitalisierungsthemen weiter ausgebaut werden muss. Immer
öfter müssen Politik und Verwaltung über den Einsatz von bestimmten Technologien entscheiden oder
zwischen digitalen Lösungen abwägen (z.B. Corona-Warn-App, Einsatz von Videokonferenzlösungen,
Digitale Abstimmungsmechanismen). Die SPD wird sich daher dafür einsetzen, dass das Amt einer
Digitalmanager*in im Landkreis geschaffen wird. Ein solches Amt ermöglicht die Beratung von Politik
und Verwaltung zu netzpolitischen Themen, deren Aufbereitung als fundierte Entscheidungsgrundlage
und auch um innovative Lösungen zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen im Landkreis zu
identifizieren, Stichwort Open Rathaus. Dieses Amt soll nach unseren Vorstellungen auch die
verschiedenen politischen Gremien in den Städten und Gemeinden mit Rat und Tat bei digitalen
Innovationsthemen unterstützen.